Ernährung
Statistisch gesehen essen wir unser Leben lang etwa 3 - 5 Mal täglich und haben in 90 Lebensjahren bei rund 164.000 Mahlzeiten die Möglichkeit, uns bewusst für einen nachhaltigen Ernährungsstil zu entscheiden. Haben Sie Tipps zu diesem Thema? Dann schreiben Sie uns an office@sonnentor.at, Kennwort: "Nachhaltige Tipps"!
Nachhaltige Ernährungstipps!
Nachhaltig besser essen
In den Industrieländern stammenrund 20% der CO2-Emissionen aus der Nahrungsmittelproduktion – hierkann jede und jeder Einzelne also viel bewirken.
- Regional, saisonal und biologisch: Wer Produkte aus der Region bevorzugt, hält die Transportwege kurz und die Wertschöpfung in der Region, Arbeitsplätze im Inland werden gefördert.
- Mit einer gemüsereichen Kost, viel Obst, viel Getreide, wenig Fleisch und der Umstellung auf Bio-Lebensmittel kann man bereits 40 % der durch Ernährung verursachten CO2-Äquivalente einsparen!
- Zurück zum „Sonntagsbraten“ und einige fleischlose Tage pro Woche tun der Umwelt und der eigenen Gesundheit gut.
Tipps und Informationen: http://www.wir-leben-nachhaltig.at/tippsammlung/essen-trinken
Alles zu seiner Zeit!
Die Produktion von Gemüse im Glashaus bzw. Folientunnel ist bis zu 60-mal energieintensiver als im Freiland. Außerhalb der Saison machen Lebensmittel oft eine Reise um die Welt. Freilandanbau während der Saison, wenn dazu noch biologisch, ist am klimafreundlichsten.
• Regional und saisonal: Obst und Gemüse, das in unserer Klimazone während der jeweiligen Jahreszeit im Freiland ausreifen kann, entwickelt vollen Geschmack und einen hohen Gehalt an wertvollen Inhaltstoffen wie Vitaminen. Erdbeeren im Sommer, Kürbis im Herbst, Lager- und Wurzelgemüse im Winter – jede Saison hat ihre Köstlichkeiten! Regionale Produkte mit kurzen Transportwegen leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und unterstützen die Wertschöpfung in der Region.
Rezepttipps unter: www.soschmecktnoe.at
Bio ist Klimaschutz!
Die biologische Landwirtschaft ist klimaschonend und nachhaltig. Im Bio Landbau wird auf leicht lösliche Mineraldünger und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet und auf Kreislaufwirtschaft gesetzt. Das spart große Mengen an Treibhausgas-Emissionen.
Im Vergleich zur herkömmlichen Produktion fallen bei Bio-Geflügel und Bio-Freilandeiern bis zu 50% und bei Bio-Gemüse bis zu 35% weniger CO2 an.
- Geachtet wird auch auf gute Bodenfruchtbarkeit und Humusaufbau, dadurch wird klimaschädliches CO2 aus der Atmosphäre gebunden.
- Je größer der Bio-Anteil in unserer Ernährung, desto größer ist unser Beitrag zum Klimaschutz!
Tipps und Informationen: www.wir-leben-nachhaltig.at
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