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SONNENTOR unterstützt Bio-Kaffeebauern in Nicaragua

Mittwoch, 07. November 2012 | Schon g‘hört?

Nicaragua ist das größte Land in Mittelamerika. Aktive Vulkane,tropische Strände und freundliche Menschen kennzeichnen und prägen es – es liegt zwischen Honduras, Costa Rica, dem Pazifik und der Karibik. Im Norden Nicaraguas, in den Regenwäldern von Jinotega, lebt Bio-Bauer Don Emilio mit seiner Frau und fünf Kindern auf einer Finca mit rund drei Hektar Anbaufläche.

Johannes Gutmann, Gründer und Geschäftsführer von SONNENTOR, und  SONNENTOR Einkaufsleiter Joschi Wenny besuchten die Anbaukooperative und konnten sich vor Ort von der Qualität des Bio-Kaffees überzeugen. Hier in Nicaragua hat SONNENTOR gemeinsam mit der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit,  im Sommer 2012 ein ehrgeiziges Projekt gestartet.

Damit Kaffee-Bauern wie Don Emilio vor Ort bestens betreut sind, arbeitet SONNENTOR  mit dem lokalen Unternehmen Biosfair von Ulrich Salamun, einem der drei Maschek-Männer und Kaffee-Aktivist, zusammen,das einen starken sozialen und ökologisch nachhaltigen Bezug hat. Die Gewinne von Biosfair werden in die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter und Bauern sowie indie Infrastruktur reinvestiert. Durch das vermittelte Wissen sollen die Kooperativenmittelfristig die notwendigen Strukturen schaffen und Prozesse selbstständig durchführen können.

Dafür wurden auch Kooperationen beispielsweise mit der Universität für Bodenkultur in Wien, der Universidad Nacional Agraria in Nicaragua und mit Agraringenieuren geschlossen. „Neben Bananen und Zuckerrohr zählt Kaffee zu den wichtigsten Exportprodukten des Landes. Nach Bürgerkriegen und Naturkatastrophen ist Nicaragua eines der ärmsten Länder weltweit. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Biosfair und der ADA den Menschen direkt vor Ort eine langfristige Basis geben zu können“, so Johannes Gutmann.

 

Dank des Projekts in der Region Jinotega erhalten die Kleinbauern und -bäuerinnen ein Einkommen, das Lebensmittel, Bildung und medizinische Versorgung sichert und den Abwanderungsdruck senkt. Der biologische Pflanzenbau schafft außerdem 23 neue Arbeitsplätze. Bis 2015 sollen 60 Bauern für die biologische Landwirtschaft  von Kaffee qualifiziert und Bio-zertifiziert sein. Mittel- bis langfristig soll die Hälfte der bei SONNENTOR benötigten Kaffeemenge, rund 60 Tonnen, direkt aus Nicaragua bezogen werden. SONNENTOR hat sich zum Ziel gesetzt, die gesamte Wertschöpfungskette im Ursprungsland in Nicaragua zu unterstützen. Dies ermöglicht den Bauern auch eine stärkere Fokussierung auf den biologischen Anbau von Kaffee. SONNENTOR investiert über 125.000 Euro in das sonnige Projekt. Die zweite Hälfte der Gesamtkosten von mehr als 250.000 Euro wird mittels Förderung von der ADA übernommen.


Ihr SONNENTOR Team, Donnerstag, 13. Juni 2013, 13:39

Zertifizierung

Lieber Herr Kat,
vielen Dank für Ihre Nachricht! Das schöne an unserem Nicaragua-Projekt ist, dass hier die Standards sogar höher gesteckt sind als jene von FLO. Detailliertere Infos dazu im Interview mit Ulrich Salamun (siehe oben). Drei SONNENTOR KollegInnen werden im Juli die Kaffee-Bauern auch vor Ort besuchen.

Viele sonnige Grüße nach Nicaragua & alles Gute!

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SONNENTOR, Freitag, 16. November 2012, 11:19

Fair Trade

Liebe(r) Harant,
vielen Dank für deine Nachricht. SONNENTOR steht als Marke für fairen Handel. Wir kaufen, soweit es uns möglich ist, direkt bei den Bio-Bauern ein,um so die Preisproblematik komplett auszuschalten. Egal ob bei uns im Waldviertel oder irgendwo anders auf der Welt. Es bietet nicht jedes Land die Möglichkeit Produkte Fair Trade zu zertifizieren, was für uns auch ein großes Problem ist. Wir kaufen übrigens sehr viele Fair Trade zertifizierte Produkte ein, drucken das Logo aber nicht auf. SONNENTOR lebt von Wertschätzung und Anerkennung auf der ganzen Welt, nur so kann die Freude wachsen.

Viele sonnige Grüße
dein SONNENTOR Team

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Paul Kat, Mittwoch, 12. Juni 2013, 18:12

Zertifizierung

also von wegen es besteht nicht in jedem Land die Möglichkeit Produkte Fair Trade zu zertifizieren mag schon sein - nur im Falle Nicaragua ist dies sehr wohl möglich.

Die Fundacion CHICA Nicaragua hat für das biologische Cacao Projekt der Firma Josef Zotter Chocolatier, Riegersburg, Stmk, in Buena Vista, Rio San Juan, die Produktion und Vertrieb für Fairtrade durch FLO-Cert zertifizieren lassen.

Richtig ist dass die Zertifizierungskosten sehr hoch sind. Offensichtlich ist die Verstreckung des Labels Fair Trade auch ein gutes Business.

Herzliche Grüsse aus Nicaragua und viel Erfolg!
Paul Kat
Coordinador NICASOL-Vorarlberg
Projekt México, San Carlos, RSJ, Nicaragua

renate, Mittwoch, 26. Dezember 2012, 12:27

Weihnachtsgewürze

Hallo Sonnentor-Team,
sicherlich ist es für Sonnentor-Fans glaubwürdig, wenn Ihr schreibt, dass ihr "soweit es Euch möglich ist", direkt bei Bauern einkauft. Was beispielsweise Vanille und Zimt angeht, so wäre es interessant zu wissen, wie Euch dies auch bei diesen Gewürzen gelungen ist und ob Ihr zumindest in einem Statement sicherstellen könnt, dass in Eure Produkte keine Kinderarbeit einfließt und faire Preise gezahlt werden. Sicherlich muss man zuerst die konventionellen Produzenten anschreiben, doch wenn man die Sendung gesehen hat, ist man gelinde gesagt schockiert, wenn am Ende ein Sonnentor-Gewürzpäckchen gezeigt wird. Um die Verunsicherung einzudämmen, wäre jetzt Transparenz hilfreich- bitte zeigt öffentlich und auf Eurer Seite, wie Ihr diese Sache gelöst habt- ohne allgemeine Formulierungen wie "soweit es uns möglich ist, kaufen wir direkt beim Bauern"- dies kann in diesem Fall nicht zufrieden stellen, weil man sich sofort fragt, was passiert in den anderen Fällen: wird auf Vermarktung verzichtet oder doch eingekauft....?

SONNENTOR, Montag, 17. Dezember 2012, 16:14

Fair Trade im ZDF

Liebe Andrea,
vielen herzlichen Dank für deine Nachricht. SONNENTOR steht als Marke für fairen Handel und wir haben uns bewusst gegen den Einsatz des Fair Trade Logos entschieden. Infos zum Thema fairen Handel bei SONNENTOR findest du hier: http://www.sonnentor.com/news_community/Sonnenblog/Schon-g-hoert/Fairer-Handel-bei-SONNENTOR
Wir arbeiten an einer Möglichkeit das auch für unsere Kundinnen und Kunden auf den Produktverpackungen sichtbar zu machen und hoffen schon bald eine Lösung gefunden zu haben, die wir auf die Packungen aufdrucken können.

Solltest du Fragen haben, kannst du dich gerne jederzeit auch per Mail an office@sonnentor.at oder Telefon an uns wenden.

Viele sonnige Grüße
dein SONNENTOR Team

Andrea, Donnerstag, 13. Dezember 2012, 10:24

fair trade 13.^12.12

gestern abend (12.12. 12.! ZOOM !)kam im zdf eine sendung über die weihnachtsbäckerei - Gewürze aus Madagaskar , nüsse ausder Türkei , Pestizidbelastung ,lebensbedingungen der Hersteller.....
Tenor der Sendung : Die Herstellung von weihnachtlichen Lebkuchenleckereien ist weder gesund noch menschenfreundlich ... als alternative wird Selberbacken mit Bio/fairtrade zutaten empfohlen ABER : und jetzt kommt ihr ins Spiel - Viele Biosachen sind nicht Fairtrade sagen die Journalisten und halten eine Packung Sonnentorzimt in
die Kamera......
Ich finde es wichtig ,daß ihr eure Sachen mit fair trade siegeln bedruckt soweit das den Tatsachen entspricht , die Kunden sind auf solche Logos angewiesen, um eine faire Kaufentscheidung zu treffen,die menschen werden zunehmend aufmerksamer es ist wichtig den bio mait dem fairtrade gedanken auch in der werbung/öffentlichkeit zu verknüpfen. der Auftritt in der ZDF -Sendung war auf jedenfall keine gute Werbung ...

rudi, Donnerstag, 8. November 2012, 10:37

kaffeebauern

in nicaragua sind es die kaffebauern

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Harant, Donnerstag, 15. November 2012, 14:45

Warum kein Fairtrade-Zertifikat?

Auffallend ist schon, dass bei Ihren Kaffees draufsteht, dass sie fair gehandelt werden, aber es ist weit und breit kein Zertifikat zu finden. Warum?


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