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Hildegard-Gewürze

Die Kraft aus dem Kraut - Kräuter und Gewürze in der Hildegard Küche

KUCHEN- & KEKSGEWÜRZ
Das Laune gut-, alles gut-Geheimnis
An dieser Stelle wird es Zeit, das Geheimnis der Laune gut, alles gut-Kekse von SONNENTOR zu lüften: Es besteht aus Zimt, Muskat und Nelken, stammt von Hildegard von Bingen und könnte auch Ihren Backwerken mehr Würze geben. Diese Mischung ist auch die Gewürzbasis für die „Hildegard-Nervenkekse“.

MUTTERKÜMMEL
Der Duft Indiens
Mutter- oder Kreuzkümmel ist das Charaktergewürz Indiens und des Nahen Ostens. Hat man würziges Dal (Linsengericht), indisches Curry oder arabisches Hummus (Kichererbsen-Püree) gegessen, verfällt man selbst als Mitteleuropäer dem kräftigen, würzig-süßen Geschmack. Die Ordensfrau empfiehlt, Mutterkümmel auf rohem, gebratenem oder gekochtem Käse zu essen.

NELKEN
Kompott und mehr
Wem bei Nelken nur Kompott einfällt, könnte seinen kulinarischen Horizont nun-mehr erweitern: Gewürznelken sind nämlich Bestandteil vieler kulinarischer Kreationen, darunter indische Masala-Gerichte, Eintöpfe und chinesische Reisgerichte. Laut der Äbtissin sollen die „Gewürznägel“ auch gut-tun, wenn der Kopf mal wieder brummt.

QUENDEL
Thymians wilder Bruder
Diese wild wachsende Thymianart wird in der Küche wie ihr großer Bruder verwendet. Quendel schmeckt ausgesprochen fein auf Huhn, Fisch oder Ofenkartoffeln. Hildegard von Bingen hat Quendel „mit Fleisch oder in Mus gekocht“ empfohlen. Quendel kann auch äußerlich angewendet werden: Bäder und Gesichtswickel mit dem Gewürz sind reinigend und wohltuend.

YSOP 
heilige Köstlichkeit
Der aus dem Arabischen stammende Name Ysop bedeutet „heiliges Kraut“. Vielleicht hat Hildegard auch deshalb so viel Wert auf die wunderschöne, blitzblau blühende Pflanze gelegt. Neben schön und heilig ist Ysop aber auch noch besonders köstlich, der leicht bittere, minzige Geschmack passt gut in Dressings, Topfenaufstriche oder – für ganz „Süße“ – in den sommerlichen Marillenkuchen. Wer Ysop verwendet, sollte ihn von Anfang an mitkochen. 

BEIFUSS 
Comeback aus dem Mittelalter
Dank Hildegard von Bingen wird diesesetwas aus der Mode gekommene Krautwieder hip. Denn das scharfe, pfeffrigeAroma mit einem Hauch süßer Minze istein wahrer Segen für fetten Fisch und fettes Fleisch. Dass Beifuß auch noch „sehr warm und sein Saft sehr nützlich ist“, wie Hildegard von Bingen schreibt, ist dann nur mehr nebensächlich.

BERTRAM
Scharfe Hildegard-Würze
Bertram könnte bei Anhängern des Butterbrots für Abwechslung sorgen. Denn dieses ist – auch laut Hildegard – die beste Unterlage für das scharf schmeckende Gewürz. Das von der Ordensfrau hoch geschätzte Kraut passt aber auch auf Salate und in Suppen. Wie es wirkt, lesen Sie in „Causae et curae“ von Hildegard von Bingen – aber Ausprobieren lohnt sich auf alle Fälle.

FLOHSAMEN
Machen froh
Einem frohen Geist ist niemand abgeneigt. Flohsamen sorgen für Abhilfe an Tagen, an denen man den blauen Himmel einfach nicht sehen kann. Die Kraft der kleinen braunen Samen ist außerdem für die Aufbautage nach dem Heilfasten nützlich.

GALGANT
Mittelalter meets Asia-Cuisine
Galgant gehört in Thailand zur Grundausstattung jedes Gewürzregals. Sein zitroniges, kampferartiges Aroma erinnert an Ingwer, ist aber wesentlich milder. Dieses Gewürz ist dank der Erkenntnisse der Äbtissin nun auch in Europa wieder präsent. Galgant schmeckt köstlich in Thai-Currys, Suppen & Eintöpfen.