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Ginkgohaltige Teeprodukte

Die in deutschen Medien erschienenen Artikel zum Thema ginkgohaltige Teeprodukte haben auch bei den SONNENTOR Kunden zu Verunsicherung geführt.

In ginkohaltigen Teeprodukten wurde der Ginkoanteil reduziert und kann weiterhin unbedenklich genoßen werden.

Wie bei vielen Teemischungen von SONNENTOR geht die Produktidee unseres Ginkgo-Konzentrationstee auf die schon jahrhunderte lang gepflegte Volkskunde zurück. Es wurden die Blätter des sehr geschätzten asiatischen Ginkgo-Baumes und Grüntee mit den wertvollen heimischen Kräutern Rosmarin, Zitronenmelisse und Apfelminze zu einer würzig-frischen Mischung vereint, womit auch wieder der geschmackliche Genuss im Mittelpunkt steht. SONNENTOR hat sich bei der Rezeptur an die von der Österreichischen Teelebensmittelabgrenzungsverordnung erlaubte Menge von 15 % für Ginkgoblätter orientiert.

Da SONNENTOR die Messergebnisse aus der vorliegenden Untersuchung aber sehr ernst nimmt, wird die Menge an Ginkgoblättern auf 5% verringert, womit auch der Anteil an Ginkgolsäure stark sinkt. Damit bleibt man auch unter den aus volkskundlichen Überlieferungen bekannten Mengen und kann die geschmackliche Sinneserweiterung beibehalten und somit wohl auch die gestärkte Konzentration auf „Natur für die Sinne“.

 

Das Ginkgo wahrlich die Sinne anspricht, zeigt auch folgendes dichterische Werk, welches zur Verbreitung des Ginkgos in Deutschland wesentlich beigetragen hat. Das Gedicht mit dem Titel Ginkgo biloba, das der 66 Jahre alte Johann Wolfgang von Goethe im September 1815 schrieb stellt das Ginkgoblatt aufgrund seiner Form als Sinnbild der Freundschaft dar.

Dieses Baumes Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Giebt geheimen Sinn zu kosten,
Wie's den Wissenden erbaut,
Ist es Ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt?
Solche Frage zu erwiedern,
Fand ich wohl den rechten Sinn,
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich Eins und doppelt bin?

Der Brief mit dem Gedicht, dem Goethe zwei Ginkgo-Blätter beilegte, ist heute im Goethe-Museum Düsseldorf zu sehen.